Prompten im Arbeitsalltag
Lektion 3 von 3 5 Minuten

Datenschutz und Grenzen

Was in einen Prompt gehört und was nicht: ein kurzer Leitfaden für den verantwortungsvollen Einsatz.

Alles, was du in ein KI-Tool eingibst, verlässt deinen Rechner. Je nach Anbieter und Einstellungen kann es gespeichert oder zur Verbesserung des Modells genutzt werden. Für Unternehmen in Deutschland ist das besonders relevant, denn hier gilt die DSGVO.

Was nicht in einen Prompt gehört

  • Namen, Adressen und Kontaktdaten von Kundinnen und Kunden
  • Gesundheitsdaten, Personalakten, Gehälter
  • Passwörter, Zugangsdaten und interne Schlüssel
  • Vertrauliche Verträge oder unveröffentlichte Geschäftszahlen

Anonymisieren statt verzichten

vage
Schreib eine Mahnung an Petra Schulz, Gartenweg 4, 04109 Leipzig, Kundennr. 88231, offener Betrag 1.240 Euro.
klar
Schreib eine freundliche, aber bestimmte Zahlungserinnerung. Nutze Platzhalter: [NAME], [ADRESSE], [KUNDENNUMMER], [BETRAG]. Zahlungsfrist: 14 Tage.
Das Ergebnis ist genauso brauchbar, aber keine echten Daten haben das Haus verlassen.

Glückwunsch, du hast den gesamten Lernpfad abgeschlossen. Das Wichtigste nimmst du mit: Ein guter Prompt ist ein gutes Briefing, und ein gutes Ergebnis entsteht im Dialog.

Kurzes Quiz

0 von 2 beantwortet
  1. 1.Welche Information gehört nicht in einen Prompt?

  2. 2.Was ist eine gute Alternative zu echten Kundendaten?